Freut ihr euch auch schon auf den Bärlauch?

Bärlauch ist eine meiner liebsten Pflanzen im Garten, denn er ist zum einen sehr gut als Unterpflanzung für meine Waldbäume geeignet, er ist äußerst pflegeleicht, vermehrt sich von selbst und braucht nicht ausgesät zu werden. Dazu hat er ein köstliches Knoblaucharoma. Man kann alle oberirdischen Teile verwenden, die Knospen als Kapernersatz und die Blätter im Salat oder auch wie in den folgenden drei Rezepten…

Spagetti mit Bärlauch, Parmesan und Pinienkernen
Zutaten: 500g Spaghetti, 100g Bärlauch, 4 Zehen Knoblauch, Pfeffer, 100ml gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer a.d. Mühle, 100g Parmesan, Pinienkerne
Die Spagetti nach Vorschrift garen. Den Parmesan in feine Blättchen hobeln und beiseite stellen. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl vorsichtig anbräunen und aus der Pfanne nehmen. Bärlauch in dünne Streifen schneiden. Anschließend darin das Olivenöl auf kleiner Stufe erhitzen (nicht zu heiß werden lassen!) und etwa 3/4 des in feine Streifen geschnittenen Bärlauch dazumischen. Die Spagetti in die Pfanne mit dem Bärlauch-Öl geben, alles mit einem Holzlöffel gut durchmischen und dann die Pasta auf vorgewärmte Teller verteilen (einfach die Restwärme der Herdplatte für das Vorwärmen der Teller nutzen!), mit dem Parmesan, den Pinienkernen und den restlichen kleingeschnittenen Bärlauchstreifen bestreuen. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Dazu ein schönes Glas Rotwein! Mmmmmh – Augen zu und von Italien träumen.

Bärlauchcremesuppe
Zutaten: 100g Bärlauch, 5 mittelgroße Kartoffeln, 1 Zwiebel, 1 Möhre, 1l Gemüsebrühe. 50ml Sahne, 2 EL Butter, Salz und Chilipulver
Die Zwiebel, die Kartoffeln und die Möhre schälen und klein schneiden. Die Zwiebelstückchen in einer Pfanne mit der Butter anschwitzen, bis sie goldgelb sind. Die Kartoffelwürfel und Möhrenstückchen dazugeben und anschließend mit der Brühe aufgießen. Dann 3/4 der Bärlauchblätter dazugeben, das restliche Viertel der Bärlauchblätter zurückbehalten und in dünne Streifen für die Garnitur schneiden. Mit Salz abschmecken und langsam köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Dann die Suppe mit einem Pürierstab mixen und zum Schluss die Sahne unterrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, dann in Suppenteller geben und mit Chilipulver und den Bärlauchstreifchen garnieren.

Und damit man von dem vielen Bärlauch auch noch etwas für die kommenden Monate hat (für Pasta):

Bärlauchpaste
Zutaten: Bärlauch, Olivenöl, Salz (im Verhältnis 150g Bärlauch/100ml Olivenöl/15g Salz)
Bärlauch klein hacken und anschließend mit dem Salz und dem Olivenöl verrühren, bis sich das Salz vollständig gelöst hat. In Gläser mit Biodichtung abfüllen (ca. 1 Jahr haltbar).
Für Spagettipesto die eingemachte Paste unter die warme Pasta geben und wie oben mit Parmesan und Pinienkerne garnieren.

4 Gedanken zu “Freut ihr euch auch schon auf den Bärlauch?

  1. Ist das Foto aus diesem Jahr?
    Unserer hier im Garten ist noch nicht zu sehen. Bärlauch ist neben Giersch das Erste im Jahr, was man nicht nur einzelblättchenweise ernten kann. Ich freue mich schon riesig drauf!

  2. Danke für die Rezepte. Klingt lecker.
    Nur beim ersten Rezept bleiben noch 4 Knoblauchzehen übrig… Was machst du denn damit? In Scheiben oder zerdrückt druntermischen?

  3. Danke für die Frage 😊. Habe ich doch glatt vergessen aufzuschreiben. Ich schneide den Knoblauch in sehr kleine Sückchen und gebe ihn roh am Ende mit in das Öl. Ein bisschen wie „aglio olio“. Es geht aber auch ganz ohne den Knoblauch, dann hat man einen nicht ganz so intensiven Knoblauchgeschmack durch den Bärlauch, aber auch keine „Knoblauchnebenwirkungen“ 😊

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