Pettersson’s Schafstall

Pettersson’s Schafstall ist eigentlich ein großer, naturnaher Garten mit einem kleinen Holzhäuschen darin. Das Leben dort erinnert so ein bisschen an Pettersson und Findus, nur dass Pettersson hier Martin heißt und Findus hier keine Katze ist, sondern ein Bordercollie, der Beam heißt. Schafe gibt es im Schafstall leider nicht (mehr). Der Schafstall ist eher der Rest von einem Schafstall, in dem einmal zwei Rasenmäher wohnten. Soweit ich weiß, waren diese Rasenmäher vierbeinig und eigentlich Kamerunschafe. Pettersson hatte ja nun auch einige Hühner. Hühner gibt es zwar auf dem Grundstück (zumindest gelegentlich), aber sie wohnen eigentlich beim Nachbarn. Dieser Nachbar hat auch noch Gänse, Ziegen und Pferde. Und da gibt es natürlich auch tollen Käse, Eier und… jede Menge Mist! Was braucht man sonst noch zum Gärtnern?

Huhn zu Besuch

Eigentlich geht es bei Pettersson’s Schafstall ja auch eher um den Garten. Wir (meine Familie und ich) hatten zwar eigentlich schon einen Garten, aber der ist in der Stadt. Und wie das so ist in einem Stadtgarten – da sollen „anständige“ Pflanzen wachsen. Also solche, die man im Baumarkt kaufen kann. Jedenfalls kein Unkraut (schon gar nicht solches, das sich selbst aussät). Und auf gar keinen Fall einen Kompost. Der stinkt doch bloß und lockt die Ratten an. Das geht nicht. Und dieses Unkraut. Raus damit. Das geht nicht. Stell‘ dir mal vor die Nachbarn. Was denken die, wenn da Unkraut wächst… Um es abzukürzen: der Stadtgarten war nichts für mich. Ich suchte einen Ort, an dem alles ein wenig naturnäher zugeht. Kraut und Rüben und… Artenvielfalt. Und dann sollte man da auch mal ein paar Tage übernachten können. Wenn das Stadtleben mal ein bisschen zu laut und zu hektisch ist. Mit Kompost. Mit Unkraut (was für ein fürchterliches Wort … gemeint ist damit die Blütenvielfalt einer Nützlingswiese!). 2014 begann dieser Traum Wirklichkeit zu werden, zunächst in einem Bauwagen, aber der war immer noch zu nah an der Stadt. Und dann fand ich nach einer langen Suche ein perfektes etwa 30m2 großes Holzhäuschen mit Strom- und Wasseranschluss und allem drum und dran. Auf dem Bild seht ihr das Holzhäuschen während der Renovierung. Das Endergebnis ist natürlich Schwedenrot mit Weiß…

Pettersson’s Schafstall wird renoviert

Ich war auch schon fleissig und habe drei Hochbeete gebaut. Das erste habe ich in meinem Garten abgebaut und hier wieder aufgebaut. Es ist aus Douglasienholz und noch in einem sehr gutem Zustand. Die beiden neuen Hochbeete sind aus 5cm dickem, unbehandeltem Fichtenholz. Wer mehr zu dem Thema wissen, will clicke einfach auf den Link.

Im Garten gibt es diverse Beeren, wie Himbeeren, Brombeeren und Erdbeeren. Auf dem Grundstück stehen auch drei alte Apfelbäume und ein riesiger alter, wilder Kirschbaum. Meine Heilkräuter, auch so eine Leidenschaft, habe ich teilweise mitgebracht oder neu ausgesät. Es sind zwar noch nicht alle Sorten da, die ich mir wünsche, aber das kommt noch. Es muss ja auch in der Zukunft noch etwas zum Schreiben geben und da werde ich bestimmt mehr zu Heilkräutern wie Kapuzinerkresse, Beinwell und so weiter erzählen. Vor langer, langer Zeit habe ich nämlich einmal im Krankenhaus für Naturheilweisen gearbeitet und seitdem (das sind jetzt schon weit über 30 Jahre) beschäftige ich mich mit der Kräutermedizin. Nach und nach werden hier also noch viele Artikel zu diesem Thema kommen, also schaut gelegentlich mal vorbei!

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